Beijing
Christopher Funke am 1. August 2007 um 21:48Am letzten Samstag bin ich nach Beijing umgezogen, das politische Zentrum und eine der wirtschaftlich stärksten Regionen in China. Beijing unterscheidet sich von Jinan erheblich. Auf den Strassen z.B. sieht man fast mehr Audis, Mercedes und BMWs als in Deutschland (keine A-Klassen oder Einser BMWs). An jeder Ecke wird gebaut, nicht dass das in Jinan nicht so gewesen wäre, aber die Dimensionen sind etwas andere, beispielsweise der Bau des neuen CCTV (China Central Television) Hauptgebäudes, dass bei Fertigstellung das zweitgrösste Gebäude der Welt ist (hinter dem Pentagon).
Vor vier Wochen waren wir HNP-ler für ein Wochenende in Peking und besuchten die wichtigsten touristischen Attraktionen. An einem Tag standen der Sommerpalast, Himmelstempel, Platz des himmlischen Friedens und die Verbotene Stadt auf dem Programm. Alles war ganz nett, aber richtige Begeisterung wollte nicht aufkommen, dieses lag wahrscheinlich an den übergrossen Erwartungen, der Luftverschmutzung und dem sehr eng getakteten Zeitplan. Ein weiterer Tag war dann komplett für die chinesische Mauer reserviert. Wir sind zum Abschnitt Simatei gefahren der etwa 100 km (3 Stunden) von Peking entfernt ist. Dieser Abschnitt gilt als der schwierigste und ist nicht von Touristen überlaufen. Insofern waren wir fast alleine auf der Mauer, bis auf 100 Verkaufswütige Chinesinnnen, die sich (wie immer) die reichen Ausländer als Ziel ihrer Verkaufsattacken ausgesucht hatten. Nicht nur, dass ihre Produkte (Bücher, T-Shirts, Getränke) völlig überteuert sind, auch die Verkaufstaktik dem “Opfer” 3 km zu folgen ist nicht gerade eine angenehme Begleitung. Das einzige was hilft, ist eine sehr steile Stelle sehr zügig zu überwinden, so dass die Chinesen nicht folgen können. Leider sind 5 m weiter schon wieder die nächsten Verkäuferinnen. Böse schauen, nichst sagen und nicht reagieren, hilft manchmal auch. Das kann ich übrigens ganz gut ;-). Ansonsten war der Mauerausflug ein echtes Erlebnis wie man auf den Fotos unschwer erkennen kann.
am 2. August 2007 um 22:24 Uhr.
Das du soooo Böse schauen kannst das die Chinesen vor Schreck umgedreht sind, glaub ich dir aufs Wort ;).
am 2. August 2007 um 23:20 Uhr.
Na ja, Christopher - ein grimmiger Gesichtsausdruck scheint doch wohl kurzfristigen Eindruck zu hinterlassen - wobei der bei Deiner Schwester allerdings nachhaltig wirkt - wie Du siehst! Im Austausch dazu, wirst Du dann das chinesiche Lächeln mit nach Hause bringen - denke ich. Bis dahin alles Gute